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Ab Sonntag, den 17. Mai um 10 Uhr feiern wir wieder den echten Gottesdienst in der Kirche.
Die nächsten Online-Gottesdienste erscheint am Tag des Heiligen Abends, am 24.12. Er wird vorher aufgenommen.

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Wer kein Internet nutzt, erhält von uns den wöchentlichen Gottesdienstbrief auf Papier. Wenn Sie jemanden kennen, der oder die sich darüber freuen würde, schicken Sie uns bitte eine Mail oder rufen Sie uns an!

Aktueller Gottesdienstbrief:

 

Andacht am 20. Dezember 2020

 

„Durch die herzliche Barmherzigkeit unseres Gottes wird uns besuchen das Licht aus der Höhe. Damit es erscheine denen, die sitzen in Finsternis und Schatten des Todes und richte unsere Füße auf den Weg des Friedens.“  (Lukas 1, 78)

Liebe Gemeindeglieder, liebe Freunde der Gemeinde!

Weihnachtszeit ist Erwartungszeit. Christus ist geboren. Immanuel – Gott ist mit uns. Was erwarten wir von ihm – wirklich? Als Christinnen und Christen wissen wir, dass wir feiern, was nicht käuflich ist, und worüber wir in keiner Weise verfügen. Das große Geschenk von Gottes Liebe, die für alle Menschen ist. Weihnachtszeit ist Erwartungszeit. Bei uns ist es in diesem Jahr die Erwartung, dass wir bald einander wieder nah sein können und dabei keine Angst haben.

 

Aber sie ist in besonderer Weise doch auch Erinnerungszeit. Oder gehen Ihre Gedanken in diesen Tagen nicht auch  zurück in die Kindheit? Als man noch wirklich voller Ungeduld war. Als man mit heiligem Ernst beim Krippenspiel mitmachte. Bis dann endlich die Tür in das Weihnachtszimmer aufging. Die Erinnerung mag manches verklären.  Dieses Jahr ist sowieso alles anders. Aber gab es in der Kindheit nicht tatsächlich mehr von der weihnachtlichen Erwartung und Freude, die uns heute bei uns und auch bei anderen so fehlt. Weihnachtszeit ist Erwartungszeit, gefüllt mit Erinnerungen, die uns Erwachsenen manchmal auch  schmerzhaft spüren lassen, was fehlt, oder besser noch, wer fehlt.

 

Wo bleibst du Trost der ganzen Welt? Wir stellen diese Frage gerade in der Weihnachtszeit und gerade in diesem Jahr tun es viele. Eine Frage, die im Hintergrund der biblischen Weihnachtsgeschichte steht. Lukas schrieb sie ganz bewusst für die auf, denen das tägliche Erleben das Vertrauen auf den zur Welt gekommenen Heiland schwer macht. Weil die Wirklichkeit so eine andere Sprache spricht als Gottes Verheißungen, weil die Schatten des Todes so mächtig sind.

 

In seinem Evangelium beginnt Lukas sehr seelsorgerlich mit der Geschichte von Zacharias und Elisabeth, zweier alter Menschen von denen er sagt, dass sie fromm sind und alle Gebote Gottes halten. Sie haben also an ihrem Glauben fest gehalten und das trotz vieler enttäuschter Hoffnungen. Zacharias und Elisabeth leben in einer unruhigen Zeit. Der Frieden dieser Zeit wurde mit Einschüchterung und Gewalt erzwungen. Kein Schalom wie Gott ihn verheißen hat, in dem jeder zu seinem Recht kommt und unbeschwert leben kann.

 

Aber vielleicht mehr noch als unter den enttäuschenden äußeren Umständen leiden Zacharias und Elisabeth an der enttäuschten Hoffnung auf ein Kind. Warum hat Gott ihre innigen Gebete denn nicht erhört? Warum sind sie allein geblieben? Warum mussten sie sich die verletzenden Fragen und billigen Trostfloskeln ihrer Nachbarn anhören? Hat Gott sie vergessen? Waren sie ihm nicht wichtig?

 

Nun sind die beiden alt, aber trotz allem sind sie noch fromm. Sie haben sich irgendwie damit abgefunden, dass Gott nicht alle Wünsche erfüllt. Sie erwarten nicht mehr viel von ihm, aber sie halten ihm die Treue, so wie es viele Leute tun. Ich denke auch hier bei uns: unser Glaube ist teil unseres Lebens geworden. Eine gute Routine, die uns zum Beten anhält. Aber was erwartet unsereiner, zumal im Alter, noch?

 

Gerade an ihnen, den Alten, die nicht mehr im Saft stehen und alles Mögliche bewegen können,  die die Träume ihrer Jugend längst begraben haben, und nicht mehr viel erwarten, gerade an ihnen zeigt Gott seine Kraft. Sie selbst können auch erzählen, wie sie das erlebt haben, wie sie unerwartet neuen Mut bekommen haben.

 

Hier in der biblischen Geschichte ist es aber nun ein ganz besonderes Wunder. Da erfüllt Gott den beiden ihren Kinderwunsch. Aber die Bibel tut nicht so, als wäre das für die Betroffenen damals einfacher zu glauben gewesen als uns heute. Woran soll ich erkennen, dass das wahr ist, fragt der fromme Zacharias voller Zweifel. Wunder geschehen anderen, aber doch nicht mir.

 

Die alten Geschichten der Bibel: „Euch ist heute der Heiland geboren!“ Er heißt Immanuel, „Gott mit uns“ „Euch ist heute der Heiland geboren!“ Ach, wäre das wahr! Für manche sind sie einfach nur alt, diese Geschichten, aber welch ein Segen, dass es die noch gibt, die ihre Weisheit ahnen.

 

Gäbe es da für jeden einen Menschen, der ihm Hoffnung macht, dass das wahr ist. Ach, gäbe es diese weisen Menschen, die nicht so tun, als sei alles gut, die mir aber von der Geborgenheit erzählen, die am Anfang stand, auch in einer kalten Nacht, einer herzlosen Umgebung und einer von Tyrannen regierten Welt. Gäbe es da Menschen,  die nicht schweigen, die vom geöffneten Himmel erzählen, aus dem die Wahrheit über diese Welt ausgerufen wurde:  „Friede auf Erden, Friede auch Dir. Deine Rettung ist gewiss, denn Dir ist heute der Heiland geboren“ Menschen, die diesem Gotteswort glauben und ihren Glauben mit ihrem Tun bezeugen. Jeder von uns wartet auf einen solchen Menschen – irgendwann, und jeder von uns darf ein solcher Mensch sein – immer.

 

Denn Gott „hat doch schon den Himmel aufgemacht, in der Nacht hat Gott den Himmel aufgemacht“. Damit du ihn in, bei und an dir trägst.

 

Die Wahrheit von Weihnachten bleibt. Sie ist nicht davon abhängig, wie wir es in diesem Jahr feiern.

 

Ihre

Inka Dohrmann-Westerdijk

 

Weitere aktuelle Gottesdienste aus der evangelisch-reformierten Landeskirche:

aktuelle Gottesdienste auf  reformiert.de (Bitte hier klicken)

und bei folgenden Kirchengemeinden aus den Rheiderland

Kirchengemeinde Stapelmoor

Unter dem Link "Kirchengemeinde Stapelmoor" hören Sie die Predigt zum
Karfreitag von Pastor Not.

Kirchengemeinde Bunde

Kirchengemeinde Holthusen

Kindergottesdienst Holthusen

(Wir haben jeweils einen Link gesetzt, klicken Sie hierzu auf die jeweilige Kirchengemeinde)

 

Den Gottesdienst zu Himmelfahrt am Hafen in Ditzum können sie sich hier anschauen.

Himmelfahrt Ditzum

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